Manchmal ist es schwer, zur Ruhe zu kommen.
Nicht, weil um uns herum etwas Besonderes passiert.
Sondern weil in uns selbst so viel in Bewegung ist.
Gedanken kommen und gehen. Dinge, die noch erledigt werden müssen. Gespräche, die wir immer wieder im Kopf führen. Sorgen um morgen und Erinnerungen an gestern.
Und während wir versuchen, alles zu sortieren, vergeht einfach die Zeit.
Das Meer kennt diese Unruhe.
Wenn der Wind über die Oberfläche zieht, beginnt das Wasser zu flimmern. Tausende kleine Bewegungen, die zusammen doch ein großes Ganzes ergeben.
Vielleicht müssen auch unsere Gedanken nicht immer sofort zur Ruhe kommen.
Vielleicht dürfen sie sich bewegen.
Vielleicht dürfen wir akzeptieren, dass nicht jeder Tag Klarheit bringt und nicht jede Frage heute eine Antwort braucht.
Manchmal reicht es, die Unruhe wahrzunehmen, ohne ihr folgen zu müssen.
Und irgendwann wird aus dem Flimmern wieder eine ruhige Oberfläche.
„Nicht jeder unruhige Gedanke braucht eine Antwort – manchmal braucht er nur die Zeit, von selbst weiterzuziehen.“
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