Nach jedem Sturm kommt ein Moment, in dem wir merken, dass er vorbei ist.
Der Wind wird schwächer. Die Wellen verlieren langsam ihre Kraft. Was eben noch laut und unruhig war, wird wieder still.
Auch wir kennen diese Momente.
Nach einer anstrengenden Zeit, einem schwierigen Gespräch oder einer Entscheidung, die uns viel Kraft gekostet hat, fällt die Anspannung irgendwann ab.
Nicht plötzlich.
Eher Stück für Stück.
Die Schultern werden leichter. Der Kopf wird freier. Der Atem wird ruhiger.
Vielleicht sollten wir solche Momente nicht sofort wieder mit dem nächsten Vorhaben füllen.
Vielleicht dürfen wir einfach kurz bleiben.
Zurückblicken. Durchatmen. Spüren, dass wir etwas geschafft haben.
Denn Entspannung ist nicht nur die Abwesenheit von Anspannung.
Sie ist der Moment, in dem wir wieder bei uns selbst ankommen.
„Nach der Anspannung braucht es nicht sofort den nächsten Schritt – manchmal braucht es nur einen Moment, um wieder bei sich anzukommen.“
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