Es gibt Menschen, nach denen man sich sehnt, selbst wenn man weiß, dass man sie bald wiedersehen wird.
Manchmal ist es nur die Vorfreude auf den Abend. Manchmal liegen Tage dazwischen, manchmal viel mehr. Aber die Sehnsucht kennt keine genaue Zeit. Sie ist einfach da, leise im Hintergrund, und erinnert uns daran, wie wichtig uns jemand ist.
Vielleicht denkt man zwischendurch an ein gemeinsames Lachen. An eine Berührung. An den Moment, in dem man nebeneinander einschläft oder morgens die Augen öffnet. An all diese kleinen Dinge, die im Alltag selbstverständlich wirken und plötzlich so kostbar werden, wenn sie fehlen.
Und dann kommt der Moment des Wiedersehens.
Man sieht diesen Menschen und für einen Augenblick fühlt sich etwas in einem wieder ganz an. Als würde man nicht einfach nur jemanden treffen, sondern an einen Ort zurückkehren, an dem man sich wohl und geborgen fühlt.
Denn vielleicht kann ein Mensch manchmal genau das sein: ein Zuhause, das keinen festen Ort braucht.
Ein Blick, eine Umarmung, ein vertrautes Lächeln – und plötzlich wird aus Sehnsucht wieder Nähe.
Vielleicht ist es genau das, was wir an einem Wiedersehen so sehr lieben: Nicht nur, dass jemand wieder vor uns steht. Sondern dass ein Gefühl zurückkehrt, das wir vermisst haben.
Das Gefühl, angekommen zu sein.
„Manche Menschen sind kein Ort, an den wir zurückkehren – sie sind das Gefühl, endlich wieder zu Hause zu sein.“
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